
Beim Pflanzen des neuen „Baums der Verbundenheit“ im Rathauspark (v.l.n.r.): Hermann Wiegert, Sachgebietsleiter Dirk Kapp, Bürgermeister Christoph Lipps, Integrationsbeauftrage Svenja Gerbendorf, Leiter des städtischen Bauhofs, Georg Knapps, Bilal Yildiz, Hans Georg Wassmuth, Pfarrer Ralf Dickerhof und Roland Deusch.
Quelle: Stadt Oberkirch
Der neu gepflanzte Walnussbaum ersetzt einen Kastanienbaum, der im Jahr 2012 an gleicher Stelle gesetzt worden war und krankheitsbedingt entfernt werden musste. Schon die Pflanzung im Jahr 2012 sowie die jetzige Ersatzpflanzung gehen auf eine Initiative des Cafés Abraham zurück. Damit knüpft die Aktion bewusst an die ursprüngliche Idee an: Der „Baum der Verbundenheit“ soll für Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und ein starkes Miteinander in Oberkirch stehen. „Der gewählte Walnussbaum trägt dabei eine besondere Symbolik: Seine harte Schale steht für Schutz, während sein weicher Kern das Verbindende und Menschliche im Inneren widerspiegelt“, erläuterte Georg Knapps, Leiter des städtischen Bauhofs.
Zusammenhalt, der Wurzeln schlägt
„Bäume sind Symbole für das Leben, für Beständigkeit und in diesem besonderen Fall für unsere Verbundenheit. Mit dieser Pflanzung setzen wir ein wichtiges Zeichen. Unsere Gemeinschaft ist lebendig, sie wächst und sie schlägt immer wieder neue Wurzeln. Gerade in Zeiten, in denen wir täglich mit Nachrichten von Krieg, Gewalt und dem vermeintlichen Recht des Stärkeren konfrontiert werden, soll dieser Baum vor unserem Rathaus ein sichtbarer Ankerpunkt für unser Miteinander in Oberkirch sein“, betonte Bürgermeister Christoph Lipps in seiner Rede.
Auch für Hermann Wiegert vom Café Abraham hat der Baum eine besondere Bedeutung: „Der Baum ist ein Symbol für unsere interkulturelle Zusammenarbeit. Er steht dafür, dass Gutes wachsen und gedeihen kann.“
Der neue Walnussbaum soll künftig als sichtbares Zeichen für Verbundenheit und Solidarität dienen und den Rathauspark weiter als Ort der Begegnung und des Miteinanders stärken.
