Gemeindebrief 2_2026

- 19.02.2026 - 

  • Vorwort
  • Anmeldung zur Konfirmation 2027
  • Die Kirchenwahl - der neue Kirchengemeinderat
  • Aus dem Gemeindeleben
  • Termine, Termine
  • Mithilfe Besuchsdienst gesucht
  • Interview mit Benita Trischler
  • Familientag mit FamilyLight
  • Weltgebetstag
 

Vorwort

Siehe – ich mache alles neu! (Offb 21,5)

Liebe Leserin, lieber Leser!
Am Beginn des neuen Jahres meldet sich regelmäßig mein Aufräumbedürfnis. Das beginnt mit dem sorgsamen Wegräumen des gesamten Weihnachtsschmucks. Was ich im Dezember als schön und dekorativ empfinde, wird mir spätestens im Januar zu bunt. Meistens beginnt mit dem ersten Aufräumimpuls ein richtiger Frühjahrsputz. Alles neu! Ich genieße es, wenn die Wohnung wieder freier und geordneter wirkt. Der Balkon wird frühjahrsfrisch gemacht: Bald können neue Blumen in die Balkonkästen einziehen. Der Garten, in dem schon die ersten Frühjahrsspuren sichtbar werden – Schneeglöckchen und Krokusse schieben vorsichtig erste Triebe aus dem Boden – bekommt auch wieder neue Aufmerksamkeit. Gut fühlt sich das an, nach neuem Schwung, wenn nach und nach Raum für Neues entsteht und ich Altes loslassen kann.

Aufräumen tut der Seele gut, da sind sich auch die Psychologen einig. Ich sortiere, trenne mich von unnötigem Ballast, von den Sachen, die keinen passenden Platz haben. Ich wische dunkle Ecken aus und entstaube das, was mir lieb und teuer ist. Und mit jedem Handgriff zieht eine neue Klarheit ein. Ich glaube, mit der Ordnung im Außen ordnet sich auch im Innen ganz viel.
Die kommende Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt und bis zum Ostersonntag andauert, lädt mich ein, dieser Bewegung der inneren Erneuerung Raum zu geben. Was in mir sehnt sich nach Ordnung, nach neuer Freiheit? Es ist Zeit für einen Frühjahrsputz der Seele: Zeit, alte Verletzungen, festgefahrene Gedanken und überhöhte Ansprüche einmal bewusst loszulassen. Dabei vertraue ich auf die Worte der Jahreslosung, bewege die Möglichkeit, dass durch Gottes Kraft etwas neu werden kann. Wo unser Leben unübersichtlich geworden ist, sich manche Enttäuschung oder auch Müdigkeit angesammelt haben, verspricht er: Ich lasse dich damit
nicht allein. Siehe, ich mache alles neu! Das schenkt mir neue Lebensenergie.
In diesem Jahr steht die jährlich wiederkehrende Fastenaktion der Evangelischen Kirche „Sieben Wochen ohne…“ unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“. Ich finde das klingt gut: Ich möchte neu hinhören, wo es Sanftheit braucht, zuhören mit Gefühl und Mitgefühl, möchte Gott um ein hörendes Herz bitten. 
Lassen Sie uns gemeinsam der Frage nachgehen, was neu werden darf in unserem Leben und unseren Beziehungen. Unsere Martin-Luther-Kirche ist Tag für Tag geöffnet: Kommen Sie vorbei und entdecken Sie unsere Fastenimpulse zur Aktion „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte.“ Oder Sie besuchen unseren besonderen Gottesdienst „Auf einen Kaffee mit Gott“ am 1. März. Auch da steht das diesjährige Fastenmotto im Mittelpunkt. Wir freuen uns auf Sie!
Herzlich grüßt Sie Ihre Pfarrerin Franziska Clemen

Anmeldung zur Konfirmation 2027

(rau) Die Anmeldung zur Konfirmation 2027 soll am Mittwoch, den 17.06.2026 um 18:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Appenweierer Str. 2a stattfinden.
Der Termin für die Konfirmation im Jahr 2027 steht noch nicht fest. Der neue Konfirmandenkurs 2026/27 stellt sich am 12.07.2026 im Gottesdienst vor, die erste Gruppenstunde findet am 15.07.2026 im evangelischen Gemeindehaus statt.
Jugendliche, die evangelisch getauft sind und bis 31.08.2026 das 13. Lebensjahr vollendet haben bzw. im kommenden Schuljahr die 8. Klasse besuchen, werden noch im Frühjahr vom Pfarramt angeschrieben und erhalten dann eine Einladung mit den Unterlagen zur Anmeldung.
Auch Jugendliche, die noch nicht getauft sind oder aus anderen Gründen vielleicht keine Einladung erhalten, können sich zur Konfirmation im Pfarramt anmelden. Die Taufe wird dann während der Konfirmandenzeit oder am Tag der Konfirmation stattfinden.

Die Kirchenwahl

Sie gehören dem neuen Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirche Oberkirch an: Pfarrerin Franziska Clemen mit den Mitgliedern Anna Zäh, Agnes Müller, Erich Rausch, Claire Vogt, Anja Töpper, Gisela Benekaa, Marcus Gampper und der Vorsitzenden Sarah Scheibel. Außerdem auf dem Bild: die beratenden Mitglieder Angelika Birk und Christiane Schaub sowie der verabschiedete Ole Englert (von rechts). Auf dem Bild fehlen Diakon Roland Deusch, Agnes Müller und der verabschiedete Maximilian Keller. 

Aus dem Gemeindeleben

Surprisium - Weihnachtskonzert

Am 7. Dezember 2025 lud der Chor Surprisium zu seinem traditionellen Adventskonzert in die Martin-Luther-Kirche ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren der Einladung gefolgt und erlebten einen stimmungsvollen Abend, der ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit stand.
Mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Advents- und Weihnachtsliedern gelang es dem Chor, eine besinnliche und zugleich freudige Atmosphäre zu schaffen. Unter der Leitung von Dorothee Wiedmann präsentierte der Chor sowohl klassische Chorsätze als auch moderne Gospelstücke. Besonders beeindruckend war die harmonische Klangfülle des Chores sowie die spürbare Freude am gemeinsamen Musizieren.
Zwischen den musikalischen Beiträgen sorgten kurze Texte und Gedanken zum Advent von Pfarrerin Franziska Clemen für Momente der Ruhe und des Innehaltens. Das Publikum dankte dem Chor mit langanhaltendem Applaus und zeigte sich begeistert von der gelungenen Darbietung.
Besonders danken möchten wir den Solisten Lea Sester an der Flöte und Tobias Götz am Klavier.

Konfirmanden im Pflegeheim

Im Dezember waren unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden mit viel Engagement im Einsatz: Rund 150 liebevoll gestaltete Gesangbuchengel, gebastelt aus den Seiten ausgemusterter Gesangbücher, fanden in den Tagen vor Weihnachten ihren Weg in die Pflegeheime St. Barbara und St. Josef sowie in die Tagespflege im Weingärtnerhaus. 
Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, ihren Angehörigen und musikalisch wunderbar begleitet von unserem Posaunenchor feierten wir in den Einrichtungen eine stimmungsvolle Weihnachtsandacht. Die Freude über den Weihnachtsgruß unserer Jugendlichen war groß.
Beim Austeilen der himmlischen Begleiter kamen Jung und Alt miteinander ins Gespräch – eine Erfahrung, die auch unsere Konfirmandengruppe berührte.

Weihnachtsmarkt Posaunenchor

Am 13.Dezember 2025 sorgte der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Michael Kretschmer auf dem Weihnachtsmarkt in Oberkirch für eine stimmungsvolle, festliche Atmosphäre. Mit leuchtenden Blechbläserklängen und viel Freude am Musizieren zog der Chor zahlreiche Besucherinnen und Besucher in seinen Bann.
Neben beliebten Klassikern wie „Leise rieselt der Schnee“, „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ zeigte der Posaunenchor auch seine moderne Seite. Schwungvolle Stücke wie „Feliz Navidad“, „Winter Wonderland“ und „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ luden zum Mitsingen ein – was das Publikum begeistert und kräftig tat. 
So wurde der Auftritt zu einem besonderen musikalischen Highlight des Weihnachtsmarktes und schenkte vielen Menschen einen Moment der Besinnung, Freude und Gemeinschaft in der Adventszeit.

Weihnachtsmarkt Gospel-Chor

Auf dem Weihnachtsmarkt in Oberkirch trat der Gospelchor Young Voices am Sonntagnachmittag mit 17 Sängerinnen und Sängern auf der großen Bühne am Kirchplatz auf. Der Auftritt dauerte eine Stunde, in der wir verschiedene englische Weihnachtslieder sangen.
Das Publikum belohnte uns dafür mit großem Applaus.

Kindergarten „Echt dabei“

Der Käthe-Luther-Kindergarten hat das Präventionsprogramm „Echt dabei – gesund groß werden im digitalen Zeitalter“ erfolgreich beendet. Nach einer Inhouse-Fortbildung zum Einfluss digitaler Medien auf Kinder, informierte ein Elternabend über gesundes Aufwachsen in der digitalen Welt.
Für die Kinder war das MitMach-Theater „Heut ist so ein schöner Tag!“ am 19. Dezember ein besonderer Höhepunkt. Es stärkte Bewegung, Sprache, Kreativität und zeigte
spielerisch die Bedeutung echter Freundschaften und analoger Erfahrungen.
Zum Abschluss erhielt der Kindergarten das „Echt dabei“-Zertifikat. Dank gilt dem Präventionsnetzwerk Ortenau und der BKK für die Unterstützung.

Heilig Abend Krippenspiel

Am Heiligabend gestalteten die Kinder des evangelischen Kindergottesdienstes das Krippenspiel in der Martin-Luther-Kirche. In diesem Jahr stand eine besondere
Geschichte rund um Ruth und ein kleines Glöckchen im Mittelpunkt. Mit viel Einsatz und großer Freude trugen die Kinder dazu bei, die Weihnachtsgeschichte für die Besucher lebendig werden zu lassen.
In den Wochen zuvor hatten sich die Kinder mit viel Einsatz auf ihren Auftritt vorbereitet. Das Foto zeigt die Beteiligten bei der Generalprobe kurz vor Heiligabend.

Heilig Abend Christvesper

Wie jedes Jahr begleitete unser Gospelchor „Young Voices“ unter der Leitung von Klaus Apelt die Christvesper musikalisch mit einigen englischen und deutsche Weihnachtsliedern.

Heilig Abend Christmette

Die Christmette stand unter der Überschrift „Wort und Musik zur Heiligen Nacht“. Die beiden Solisten Benoît Scohy (Trompete) und David Blasen (Orgel) sorgten mit festlichen Trompeten- und Orgelklängen für Weihnachtsstimmung.

Konfirmanden-Olympiade

Am 21. Januar ging es rund im Gemeindehaus! Mit viel Begeisterung und einer großen Portion Teamgeist traten die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Renchen, Appenweier und Oberkirch zur diesjährigen Bibelolympiade an. Im Mittelpunkt stand der begehrte Bibelpokal, um den in verschiedenen kurzweiligen, anspruchsvollen und spannenden Spielrunden gerungen wurde. Vorbereitet und organisiert wurde die Veranstaltung von der Bezirksjugend unter Leitung von Bezirksjugendreferent Jörg Lange. 
Gefragt waren nicht nur Kenntnisse rund um biblische Geschichten und Personen, sondern auch Schnelligkeit, Kreativität und Zusammenarbeit im Team. So bauten die Konfis z.B. Archen aus Holzstäben passend zur Sintfluterzählung!
Den ersten Platz holten unsere Konfirmanden Charlie, Elias, Gabriel, Matthias und Phineas, der zweite Platz ging an die Appenweierer, ein dritter Platz wiederum an Oberkirch. Doch am Ende gingen alle Beteiligten als Gewinner nach Hause: mit Bonbons für jeden Spielpunkt, einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl und der Erfahrung, dass die Beschäftigung mit Themen rund um die Bibel richtig Spaß machen kann.

Premiere: Waffelverkauf beim Fastnachtsumzug

Am Sonntag, 8. Februar fand während des Fastnachtsumzugs vor der evangelischen Kirche zum ersten Mal ein Waffelverkauf statt. Die Aktion wurde vom Elternbeirat
des Käthe-Luther-Kindergartens organ-siert und vom Posaunenchor sowie dem Kindergottesdienst unterstützt.
Insgesamt packten 19 engagierte Helferinnen und Helfer mit an. Dank ihres Einsatzes und den vielen gespendeten Zutaten wurde der Waffelstand ein voller Erfolg: Die frischen Waffeln kamen bestens an, sodass erfreuliche Einnahmen für alle Beteiligten erzielt werden konnten.
Besonders schön war, dass das gemeinsame Engagement über Gruppengrenzen hinweg allen viel Freude gemacht hat. Ein tolles Erlebnis für die Gemeinde, das nach Wiederholung ruft! Vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben! 

Einführung von Agnes Müller

Am Sonntag, den 1. Februar wurde Agnes Müller (auf dem Foto zwischen Pfarrerin Clemen, links und Anna Zäh, rechts) feierlich in ihr Amt als Kirchengemeinderätin eingeführt.

Termine, Termine

Jubelkonfirmation

Wir wollen in einem besonderen Gottesdienst die Goldene, Diamantene, Eiserne, Gnaden-, Kronjuwelen- und Eichenkonfirmation feiern. 
„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr. 13,14) – unter diesem Bibelwort steht dieser besondere Sonntag.
Passend zu den Heimattagen werden wir uns mit dem Thema „Heimat suchen – Heimat finden“ beschäftigen und unseren Jubelkonfirmanden Segen zusprechen.
Anschließend Sektempfang in der Martin-Luther-Kirche
Wann: Sonntag, 22. März 10:00 Uhr
Wo: Martin-Luther-Kirche
Mit: Chor Surprisium

Frauenfrühstück

Einsamkeit – Mutter-Seelen-Allein – die neue Krankheit unserer Zeit?!
Forschungsergebnisse zeigen, dass es eine wachsende Zahl an einsamen Menschen gibt. Nicht nur ältere, auch jüngere Menschen sprechen von schmerzlichen  Einsamkeitsgefühlen. Die Gründe sind vielschichtig. Wir werden uns mit verschieden Facetten der Einsamkeit befassen.
- Worin unterscheidet sich Einsamkeit von Alleinsein?
- Wann wird aus Einsamkeit depressiver Rückzug?
- Einsamkeit in Paarbeziehungen
- Von der Einsamkeit zum Allein sein können
Referentin: Chr. Jösel-Schweinfurth Diakonin i. R., Supervisorin und Mediatorin
Wann: Samstag, 18. April 09:00 Uhr
Wo: Gemeindehaus
Anmeldung: Pfarramt
Eintritt: 14 Euro

Taufgottesdienst im Grünen

Wir laden zu einer Taufe in besonderem Rahmen ein. Gemeinsam mit vielen Beteiligten aus Kindergarten, FamilyLight, Glühwürmchengruppe und Kindergottesdienstteam gestalten wir einen festlichen OpenAir-Gottesdienst mit Bastel- und Spielangeboten, Fingerfood und Zeit für Begegnung.
Übrigens: Die Taufe Ihres Kindes können Sie jetzt ganz einfach und unkompliziert online über unsere Internetseite anmelden (https://www.evangelische-kirche-oberkirch.de/lebensphasen/taufen/)
Wann: Sonntag, 28. Juni 10:00 Uhr
Wo: Käthe-Luther-Kindergarten
Mit: Posaunenchor und die Kindergruppen der Gemeinde

Mithilfe im Besuchsdienstkreis gesucht

(Cle) Jahr für Jahr machen sich die Mitarbeitenden unseres Besuchsdienstkreises auf den Weg, um den Geburtstagskindern unserer Gemeinde eine Freude zu bereiten. Sie bringen einen persönlichen Gruß, nehmen sich Zeit für ein Gespräch und haben ein offenes Ohr für das, was die Menschen an ihrem Ehrentag bewegt. Diese Besuche sind von großem Wert: Sie schaffen Nähe. Gerade für Menschen, die wenig Besuch bekommen oder sich einsam fühlen, sind diese Zeichen der Verbundenheit besonders wichtig. Manche freuen sich über ein persönliches Gespräch an der Haustür, andere über einen lieben Gruß im Briefkasten – beides zählt.
Unterstützung bei den Besuchen benötigen wir für den Gemeindebereich rund um den Krautschollenweg.
Wenn Sie Interesse an dieser Aufgabe haben, freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns im Pfarramt melden (Tel. 07802/2291).

Interview mit Benita Trischler

Wer bist du und was sollte unsere Gemeinde unbedingt über dich wissen?
Hi, ich bin Benita, 24 Jahre alt und arbeite als Informatikerin. Vor einiger Zeit bin ich von Ebersbach nach Lautenbach gezogen und habe richtig Lust, mich hier in der Jugendarbeit einzubringen. Mir ist wichtig, einen Ort mitzugestalten, an dem sich Jugendliche wohlfühlen, Spaß haben und einfach sie selbst sein können.
Kaffee, Tee oder Kakao?
Ganz klar: Kakao zum Start in den Tag und Tee, wenn ich krank bin.
Ostern oder Weihnachten?
Weihnachten. Diese Zeit fühlt sich immer ein bisschen magisch an: alles wird ruhiger, man nimmt sich Zeit füreinander und ist viel mit Familie und Freunden zusammen.
Was bedeutet Kirche für dich ganz persönlich, abseits von Sonntagen und Gottesdiensten?
Für mich ist Kirche vor allem Gemeinschaft. Ein Ort, an dem man füreinander da ist, sich unterstützt und Kraft geben und auch bekommen kann, gerade wenn es mal nicht so leicht ist. 
Gibt es eine biblische Erzählung oder ein Bibelwort, das dich begleitet?
Kein konkretes Bibelwort, aber das Symbol des Regenbogens begleitet mich sehr. Er steht für Hoffnung, Vielfalt und dafür, dass nach schwierigen Zeiten wieder etwas Gutes kommt.
Welche drei Dinge dürfen bei einer richtig guten Jugendaktion niemals fehlen?
Snacks, Gute Laune und motivierte Leute, die Lust haben, gemeinsam etwas zu erleben.
Was wünschst du dir von den Jugendlichen – und was dürfen sie von dir erwarten?
Ich wünsche mir Offenheit und Lust, Neues auszuprobieren. Von mir dürfen sie erwarten, dass ich zuhöre, für sie da bin, Ideen ernst nehme und Jugendarbeit auf Augenhöhe mache.
Wenn du einen Wunsch frei hättest für die Jugendarbeit hier vor Ort welcher wäre das?
Dass die Jugendlichen gerne kommen, sich willkommen fühlen und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
Welche eigenen Erfahrungen hast du mit kirchlicher Jugendarbeit gemacht?
Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt, gute Gespräche geführt und erlebt, wie echte Freundschaften entstanden sind. Ich habe lange Spielscharen beim CVJM
gemacht und war auch mehrfach auf Freizeiten dabei. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht.
Was willst du mit dem neuen Jugendkreis unternehmen?
Zum Start möchte ich mit euch einen Escape Room machen. Danach gibt es Snacks, Getränke und genug Zeit zum Quatschen und Kennenlernen.
Der erste Jugendkreis beginnt am Mittwoch, 25. März um 17:30 Uhr im Evang.Gemeindehaus. Herzliche Einladung an alle Jugendlichen ab 14 Jahre!

Familiennachmittag mit FamilyLight

„Ein König kommt!“ – bald ist Ostern

Die Evangelischen Kirchengemeinden im Kooperationsraum Acher-Rench laden am Sonntag, 29.03.2026 ganz herzlich zum Familiennachmittag ein – dieses Mal in Ober-
kirch. Start ist um 14.30 Uhr in der Kirche mit Musik und einer Einführung ins Thema. Danach gibt es verschiedene Spiel- und Bastelstationen im Gemeindehaus – herzliche Einladung an Eltern/Großeltern mit jünge-ren und älteren Kindern. Bis 17.00 Uhr ist Zeit für Begegnungen und Entdeckungen, Getränke und Hefezopf stehen ebenfalls bereit. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Nachmittag,
Eva Graf und das Vorbereitungsteam
Wo: Oberkirch, Martin-Luther-Kirche, Hauptstr. 81 und Evang. Gemeindehaus, Appenweierer Str. 2a
Kontakt: Eva Graf, Diakonin und Familiencoach im Kooperationsraum Acher-Rench, Eva.Graf@kbz.ekiba.de; 0151 – 234 97 061

WGT 2026: „Kommt! Bringt eure Last.“

Zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der ÖlIndustrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.
Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last.“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.
In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gib auch unsichtbare Lasten wie Armut und
Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen. zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all diese Katastrophen. Hoffnung schenkt viele Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube.
Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.
Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit gut 100 Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen: Gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt feiern wir diesen besonderen Tag. Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott.
Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen, wie ihr seid.
Kommt! Bringt eure Last.
Laura Forster
Weltgebetstag der Frauen
Deutsches Komitee e. V