Gemeindebrief 1_2026

- 21.11.2025 - 

  • Vorwort
  • Bericht aus dem Kirchengemeinderat
  • Informationen aus dem Kooperationsraum
  • Einladung Jubelkonfirmation
  • Aufruf Kirchenwahl
  • Termine, Termine
  • Aus dem Gemeindeleben
  • Die ehemalige Gemeindejugend

Vorwort

Liebe Gemeinde, seit ein paar Monaten haben wir im Pfarrhaus eine kleine Mitbewohnerin: Unsere Schildkröte Henrietta. Wie die Jungfrau zum Kinde sind wir dazu gekommen. Ursprünglich lebte sie im Tierzimmer einer Schule, aber wer mag schon den ganzen Tag in der Schule verbringen? Sie sehnte sich nach einem schönen Garten und fand schnell einen Lieblingsplatz an der alten Kapuzinerklostermauer.
Henrietta hat mir etwas beigebracht: Das Warten. Eine Schildkröte zu beobachten ist Meditation. Gemächlich reckt sie ihren Kopf, schaut, setzt einen Fuß vor den anderen. Ihre Bewegungen wurden mit abnehmendem Sonnenlicht immer langsamer, bis sie schließlich zum Winterschlaf in einen Kühlschrank gezogen ist. Dort zehrt sie vielleicht in Gedanken von den gesammelten Sonnenstrahlen, vom frischen Grün, das sie für die Zeit der Ruhe gestärkt hat. Und wartet auf das Licht, das neues Leben bringt.

Warten auf das Licht. Das will ich jetzt im Advent tun. Nicht immer ist das leicht inmitten vorweihnachtlicher Betriebsamkeit. Warten, das ist eine Kunst. Der Theologe Dietrich Bonhoeffer sagt das so: Auf die größten, tiefsten, zartesten Dinge in der Welt müssen wir warten, da geht‘s nicht im Sturm, sondern nach den göttlichen Gesetzen des Keimens und Wachsens und Werdens. Die Zeit will ich mir bewusst nehmen, nachspüren, was Aufmerksamkeit braucht in meinem Leben. Ich will stehen können, wo sonst Laufen zählt, mich ganz auf die Hoffnung ausrichten.
Im Advent ist uns zugesagt, dass etwas neu wird: Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht (Lk 21,28). Das weihnachtliche Licht wird erhellen und wärmen, was brachgelegen hat, was neue Kraft braucht. Es lässt uns neu sehen, was zuvor im Dunkel verborgen lag. Ich möchte mich diesem großen weihnachtlichen Licht entgegenstrecken. Ein bisschen so, wie Henrietta, wenn die Tage wieder länger werden, sie in den Garten zurückkehrt und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen wieder auf ihrem Panzer spürt. Ganz bewusst und langsam. Die ganze Weihnachtswärme will ich einlassen in mein Herz.
Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht! Dieser Zuspruch möge Sie in der Zeit des Wartens stärken. Da keimt, wächst und wird etwas! Ganz herzlich lade ich Sie ein zu unseren Gottesdiensten in der Advents- und Weihnachtszeit: Lassen Sie uns gemeinsam hoffen auf das weihnachtliche Licht, die vertrauten Melodien und Texte hören und singen, miteinander und füreinander beten und unser Herz öffnen für die frohe Botschaft. 
Lichtvolle und gesegnete Advents- und Weihnachtstage und einen guten Übergang ins Neue Jahr wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin Franziska Clemen.

Bericht aus dem Kirchengemeinderat

Rückblick über die letzten 6 Amtsjahre Kirchengemeinderat

Die Amtszeit des aktuellen Kirchengemeinderates neigt sich dem Ende zu und die Wahl des neuen Kirchengemeinderates steht kurz bevor. Eine passende Gelegenheit zurückzublicken auf die vergangenen, ereignisreichen 6 Jahre, in denen der derzeitige Kirchengemeinderat unsere Gemeinde geleitet hat.
Im Dezember 2019 wurde das Gremium gewählt, wir hießen mit Agnes Müller und Anja Töpper zwei neue Kirchengemeinderätinnen herzlich willkommen. Leider legten in den ersten 3 Jahren der Amtsperiode drei wertvolle und langjährige Kirchengemeinderäte ihr Amt nieder. Karl-Heinz Teuscher verabschiedeten wir 2020, den Vorsitzenden Karl-Walter Lepold 2021 und Sylvie Hirt 2023. Ende 2023 konnten wir unser Gremium durch die Zuwahl von Gisela Benekaa und Maximilian Keller erfreulicherweise wieder komplettieren.
Rückblickend startete der Kirchengemeinderat motiviert und voller Tatendrang Ende 2019 mit der Arbeit und stand dann mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr des Folgejahres vor großen Herausforderungen. In den Sitzungen mussten die vorgegebenen und sich immer wieder ändernden Regelungen besprochen und umgesetzt werden. Gottesdienste mit Maske, ohne Maske, Testpflicht, Abstandsregelungen, Singen ja oder nein, Sitzungen mussten online abgehalten werden – es war für alle Beteiligten eine herausfordernde Zeit.
Ab Frühjahr 2022 konnten dann endlich wieder alle Gottesdienste ohne Auflagen stattfinden, die Gruppen und Kreise sich wieder regelmäßig treffen und der Kirchengemeinderat ganz normal tagen. Auf unserer Tagesordnung standen wieder der Gottesdienstplan, die Verabschiedung des Haushalts, Instandhaltung der Gebäude, Personalfragen Kindergarten, Winterdienst, Vermietungen Gemeindehaus, Winterkirche, die Ökumene, Austausch über Kooperationsräume und den Bezirk, aber auch die Organisation von Gemeindefesten, besonderen Gottesdiensten, Anfragen aus den Gruppen, Kreisen und der Gemeinde.
Mit dem Antrittsbesuch des neu gewählten Dekans Oliver Wehrstein 2021, mussten wir uns mit dem Strategieprozess der Landeskirche und den damit einhergehenden Änderungen und Einsparungen befassen. Wir entschieden uns 2022 für die enge Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Oppenau und bildeten ab Januar 2024 einen Kooperationsraum. Im Verlauf der Zeit zeigte es sich, dass eine Kooperation mit den Gemeinden des vorderen Renchtals und des Raumes Achern notwendig und gewinnbringend für unsere Kirchengemeinde ist. Aus diesem Grund beantragten wir die Aufnahme in den Kooperationsraum Achern-Renchen-Appenweier. Der Oberkirchenrat stimmte der Änderung des Kooperationsraumes im Frühjahr 2025 zu und so sind wir nun Teil des „großen“ Kooperationsraumes Acher-Rench-Region.
Neben diesem großen übergemeindlichen Thema waren der Wechsel der Kindergartenleitung und der Pfarrstelle zwei Themen, die uns 2024 in Oberkirch beschäftigt haben. Bettina Käppeler wurde 2024 in den Ruhestand verabschiedet und gab die Kindergartenleitung an ihre damalige Stellvertreterin Christiane Schaub weiter. Die enge Zusammenarbeit der Kindergartenleitung mit der Kirchengemeinde konnte so direkt fortgesetzt werden. Im Sommer des gleichen Jahres verabschiedeten wir in einem sehr festlichen Rahmen Pfarrer Roland Kusterer nach 10 Jahren in unserer Kirchengemeinde in den Ruhestand. Wir waren sehr froh, dass wir mit Pfarrerin Franziska Clemen eine engagierte, offene Pfarrerin für unsere Gemeinde gewinnen konnten und wir keine Vakanz hatten. Wir hoffen auf eine langjährige, bereichernde Zusammenarbeit. 
Wir als Kirchengemeinderat haben in unserer Amtszeit daran gearbeitet unsere Gemeinde zukunftsfähig zu gestalten und ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Gemeindemitglieder zu haben. In diesem Zusammenhang möchte ich zwei Projekte hervorheben – FamilyLight und die Gottesdienstvielfalt.
Mithilfe des LEADER-Förderprogramms können wir seit Januar 2025 auf vorerst 3 Jahre die Stelle einer Familienbegleiterin finanzieren. Mit Salome Walter haben wir eine sehr wertvolle neue Mitarbeiterin gewonnen, die das Projekt FamilyLight mit der Krabbelgruppe Glühwürmchen mit Leben füllt.
Schon mit Roland Kusterer und der An(ge)dacht-Reihe wurden die Gottesdienste vielfältiger. Mittlerweile gibt es zahlreiche Gottesdienstangebote, die ganz unterschiedliche Menschen ansprechen: Klassische Sonntagsgottesdienste, Kindergottesdienste, Ökumenische Gottesdienste, festliche Gottesdienste, Frühstücksgottesdienste, Weltgebetstag, Frauensonntag, die Wohnzimmerkirche. Diese Gottesdienste als zentraler Bestandteil des Gemeindelebens waren uns als Gremium stets sehr wichtig.
Abschließend möchte ich mich im Namen des Kirchengemeinderates auch herzlich bei allen aktiven Gemeindemitgliedern bedanken. Danke, dass Sie als ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, Teilnehmer*innen in den Gruppen und Chören und als Gottesdienstbesucher*innen unsere Gemeinde bereichern und lebendig machen!
Sarah Scheibel - Vorsitzende des Kirchengemeinderates

Informationen aus dem Kooperationsraum

Liebe Leserin, lieber Leser, im Kooperationsraum ist immer etwas los. Davon können Sie sich beim Durchblättern der „Brücke Plus“ überzeugen. (Anmerkung der Redaktion: Die „Brücke Plus“ ist der gemeinsame Gemeindebrief der Gemeinden Appenweier, Renchen, A-
chern und Kappelrodeck. In Oberkirch finden sich ab dieser Ausgabe Informationen aus dem Kooperationsraum Acher-Rench, die ebenso in der „Brücke Plus“ zu finden sind.)

Stichwort „Pfarrdienst“:

In Achern ist ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen: Mit Anna-Maria Baltes hat nicht nur die evang. Kirchengemeinde Achern wieder eine Pfarrerin, auch wir in der Dienstgruppe freuen uns über eine Kollegin mehr.
Leider ist Pfarrerin Regina Bub, Kappelrodeck-Ottenhöfen, aus persönlichen Gründen auf Ende September 2025 vorzeitig in den Ruhestand getreten. Wir verlieren Regina Bub ungern und erinnern uns noch mit Freude an das von ihr initiierte großartige Tauffest im Juni 2025.
Damit sind weiterhin in Achern und neu in Kappelrodeck Pfarrstellen vakant. Wie nun die Aufgaben und Dienste auffangen, die anliegen? Pfarrerin Baltes hat ad hoc den Konfirmandenunterricht in Achern übernommen. Pfarrer Moll hat weiterhin die Geschäftsführung in Achern inne. Dekan Wehrstein übernimmt die Vakanzvertretung und einige Gottesdienste in Kappelrodeck. Weitere Gottesdienste und Kasualien teilen sich Pfarrer Moll sowie die Pfarrerinnen Baltes, Clemen und Gahbler, unterstützt von Pfarrkollegen im Ruhestand und Prädikanten. 
An dieser Stelle eine Bitte: Sie helfen uns sehr, wenn Sie unsere Bemühungen mittragen. Auch wenn sich das bisher gewohnte Angebot nicht in vollem Umfang aufrecht erhalten lässt.

Stichwort „Gottesdienst“:

Die guten Erfahrungen mit der Sommerpredigtreihe „Tatort Bibel“ im August waren ermutigend. Im kommenden Jahr wird es eine weitere Sommerpredigtreihe geben, diesmal an allen Sonntagen der Sommerferien und in der ganzen Acher-Rench-Region. Zum Thema „Gottesdienst“ gehört Musik: Die EKD beabsichtigt, 2029 ein neues Gesangbuch herauszugeben. In der evang. Kirche Appenweier kann ab Mitte November als Vorabdruck ein Erprobungsgesangbuch getestet werden. 

Stichwort „Gemeindebrief“:

Sie halten heute die 3. Ausgabe der “Brücke plus” in Händen, mit Infos und Fotos aus den vier evang. Kirchengemeinden Kappelrodeck/Ottenhöfen, Achern, Renchen, Appenweier. 
Die evang. Kirchengemeinde Oberkirch gibt weiterhin ihren eigenen Gemeindebrief heraus. Als Ergänzung möchte man aber diesen Artikel “Informationen aus dem Kooperationsraum” in Zukunft übernehmen. 
Die 3. „Brücke plus“ wird mit der Ausgabe November 2025 noch einmal in vollem Umfang in Papierform in alle Haushalte unserer Kirchengemeinden gebracht werden. Im neuen Jahr ist geplant, die Printmenge der Nachfrage anzupassen. Dazu werden die einzelnen Gemeinden mitteilen, wie man zukünftig an den Gemeindebrief kommt. Zudem ist angedacht, die Brücke als PDF-Ausgabe in die Homepages der vier Kirchengemeinden einzustellen.

Stichwort „Handys als Kollekte“:

Wohin mit dem alten Handy? Haben Sie sich das auch schon mal gefragt? Da kommt die Aktion „Handys als Kollekte“ der evang. und kath. Kirchen in Baden-Württemberg sowie Brot für die Welt und Missio gerade recht. Vielleicht möchten Sie ein altes Handy spenden? Nach Löschung der Daten natürlich. In den Pfarrbüros in Achern, Appenweier, Renchen und Oberkirch stehen bis Ende Januar 2026 Sammelboxen der Aktion „Handy als Kollekte“ dafür bereit. Die Wertstoffe in den Handys können auf diese Weise recycelt und einer neuen Verwendung zugeführt werden. 
Im November und Dezember wird uns die Kirchenwahl beschäftigen. Es beginnt aber am 1. Advent vor allem auch ein neues Kirchenjahr. Im Namen der gesamten Redaktion wünsche ich Ihnen im Advent eine Zeit der Vorfreude und Erwartung auf das Kommen unseres Herrn Jesus Christus. 
Es grüßt Sie herzlich Ihre Pfarrerin Agnes Gahbler

Einladung zur Jubelkonfirmation

(Rau) Am Sonntag, den 22. März 2026 wollen wir im Gottesdienst die Goldene, Diamantene, Eiserne, Gnaden-, Kronjuwelen- und Eichenkonfirmation feiern. Dazu sind alle Gemeindeglieder, die vor 50, 60, 65, 70, 75 oder 80 Jahren konfirmiert wurden, mit ihren Angehörigen ganz herzlich eingeladen. Und eingeladen sind auch alle, die damals an einem anderen Ort konfirmiert wurden. 
Der Gottesdienst mit Abendmahl beginnt um 10 Uhr. Wir treffen uns vor dem Gottesdienst um 9:30 Uhr im Gemeindehaus und ziehen dann gemeinsam in die Martin-Luther-Kirche ein.
Eine dringende Bitte: Falls Sie noch zu auswärtigen Mitkonfirmanden/Mitkonfirmandinnen Kontakt haben, teilen Sie uns im Pfarramt bitte deren Adresse und den evtl. geänderten Nachnamen mit oder informieren Sie die betreffenden Personen selbst. Herzlichen Dank für
Ihre Mithilfe!
Wir bitten um Anmeldung im Pfarramt bis zum 9. März 2026.

Jede Stimme zählt!

(Cle) Liebe Gemeinde, die Kirchenwahlen stehen vor der Tür – wir wählen den Kirchengemeinderat für unsere Kirche in Oberkirch. Ich erinnere mich noch gut an meine eigene Zeit als Kirchenälteste. Rund 10 Jahre lang habe ich dieses Amt in der Stadtkirche Offenburg wahrgenommen, ich kenne also auch diese ehrenamtliche Perspektive – und das Bauchkribbeln vor der Wahl. Wie ermutigend ist es, wenn man spürt: Die Gemeindeglieder tragen dieses Engagement mit, sie freuen sich, dass sich Menschen aktiv für ihre kirchlichen Belange einsetzen. Mit Ihrer Stimme bewirken Sie etwas. Sie sagt: Es ist schön, dass du dich für uns einbringst, wir fühlen uns durch dich gut vertreten und trauen dir etwas zu. Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen im letzten Gemeindebrief unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die neue Legislaturperiode vorstellen konnten. Vielfältig sind ihre Gaben: Mit ihrer Expertise aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern und ihrer Lebenserfahrung suchen sie der Gemeinde Bestes. Es ist ein Geschenk, dass wir gemeinsam richtungsweisende Entscheidungen aushandeln, reflektieren und treffen dürfen, diese vielstimmig diskutieren und miteinander im Gespräch sind – das ist Ausdruck einer vielfältigen Gemeinschaft in Christus.
Wer sich zur Wahl stellt – gerade in einer Zeit, in der Kirche neue Wege erproben und gehen will – beweist Mut. Werden Sie zu Ermutigern und bestärken Sie unsere Kandidatinnen und Kandidaten mit der Abgabe Ihres Stimmzettels am 1. Advent in der Martin-Luther-Kirche, danke für Ihre Unterstützung!
Ihre Pfarrerin Franziska Clemen

Termine, Termine

Konzert von Surprisium

Herzliche Einladung zum adventlichen Konzert des Chors Surprisium unter dem Motto „Licht leuchtet auf“. Der Chor singt adventliche und weihnachtliche Lieder. Mitwirkende sind Lia Sester (Flöte), Tobias Götz (Piano) und der Chor unter der Leitung von Dorothee Wiedmann.
Wann: Sonntag, 7. Dez. 17:00 Uhr
Wo: Martin-Luther-Kirche
Eintritt: frei

Adventsgottesdienst mit dem Kammerchor

Herzliche Einladung zum Abendgottesdienst mit Pfarrer i. R. Waldemar Schweinfurth. Adventliche und weihnachtliche Chormusik bereichert den Gottesdienst. Es singt der Kammerchor unter der Leitung von Dorothee Wiedmann.
Wann: Samstag, 20. Dez. 18:00 Uhr
Wo: Martin-Luther-Kirche
Eintritt: frei

Weihnachtsgottesdienste

Ich bin klein und klingle, wenn die Winterzeit beginnt. Ich bin ein Symbol für Freude, besuche dich und verkünde, dass das Fest naht. Wer bin ich? Bist du neugierig geworden? Dann komm zum Gottesdienst für Groß und Klein an Heiligabend um 15 Uhr mit einem Krippenspiel unter der Leitung des Kindergottesdienstteams. Da wird das Geheimnis gelüftet. 
Wo wohnt Gott? Dieser Frage gehen wir in der Christvesper um 17 Uhr nach, die festlich musikalisch gestaltet wird vom Gospelchor unter der Leitung von Klaus Apelt. Wer das Friedenslicht von Bethlehem mit heimnehmen oder weiterschenken mag, kann eine Laterne mitbringen. 
Um 22 Uhr wird es besinnlich in unserer Christmette: Bei weihnachtlichen Lesungen, Kerzenschein, Orgel- und Trompetenklängen (David Blasen, Orgel und Benoit Scohy, Trompete) gibt es Zeit zum Ankommen und Innehalten. So kann Weihnachten werden im Herzen.
Herzliche Einladung, wir freuen uns auf Sie und Euch!
  • Mittwoch, 24. Dez., 15:00 Uhr Krippenspiel
  • Mittwoch, 24. Dez., 17:00 Uhr Christvesper
  • Mittwoch, 24. Dez., 22:00 Uhr Christmette
  • Donnerstag, 25. Dez.,10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl 
  • Freitag, 26. Dez., 10:00 Uhr Gottesdienst mit Posaunenchor - Wunschliedersingen
Wo: Martin-Luther-Kirche

Aus dem Gemeindeleben

Erntedank - Dosensonntag

(Cle) Brich dem Hungrigen dein Brot! Unter dieser Aufforderung aus dem 58. Kapitel des Propheten Jesaja stand unser Erntedankfest in diesem Jahr. Teilen, damit alle satt werden - dieser Gedanke zog sich nicht nur durch den Gottesdienst, der musikalisch festlich gestaltet wurde durch den Posaunenchor. Der reich gedeckte Erntedanktisch zeugte davon: Ganz viele Menschen haben haltbare Lebensmittel, Konserven, Kaffee, Milch, Obst und vieles mehr beigesteuert.
Ein besonderes Dankeschön geht in diesem Jahr an den Elternbeirat des Käthe-Luther-Kindergartens, der fleißig für unseren Dosensonntag gesammelt hat und an die Kindergartenkinder, die freche Früchtchen, lustiges Gemüse und strahlende Sonnen für den Erntedanktisch gebastelt und uns damit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Einige Schulklassen haben unseren schönen Erntedanktisch mit ihren Religionslehrerinnen besucht, bevor die guten Gaben von der Tafel Oberkirch abgeholt wurden.
Die Tafel Oberkirch unterstützt mit diesen Lebensmitteln Menschen mit geringem Einkommen.

Lichterfest im Käthe-Luther-Kindergarten

Ein leuchtender Abend für die ganze Familie war das Lichterfest im Käthe-Luther-Kindergarten am 17. Oktober. Mit viel Freude und Ausdauer haben die Kinder im Vorfeld verschiedenste Lichtobjekte gebastelt und damit das Außengelände des Kindergartens an diesem
Abend illuminiert.
Es gab immer viele Angebote zu entdecken. Man konnte Laternen basteln, einem Märchen lauschen, gemeinsam Lieder singen oder einfach miteinander reden und die Atmosphäre genießen. Wer Hunger hatte, konnte Kartoffelsuppe genießen oder am Lagerfeuer eine Wurst grillen.
Immer wieder und auch zum Abschluss des gelungenen Abends gab es ein kleines Feuerwerk.

Wohnzimmerkirche

(Cle) Wer unsere Kirche mal in ganz neuem Licht erleben wollte, hatte bei der ersten Oberkircher Wohnzimmerkirche am 19. Oktober Gelegenheit dazu. In bunten Farben erstrahlte der Kirchraum, der mit Sofas, Schaukelstuhl und Sitzsäcken zum gemütlichen Beisammensein einlud. Zwischen Fingerfoodbuffet, Popcorn und Candybar gab es jede Menge Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und so Gemeinschaft zu erleben.
Feiern, wovon wir träumen, das wurde an diesem besonderen Abend Wirklichkeit: Welche Farbe hat der Frieden? Und wo kann man ihn finden? Darüber haben wir gemeinsam nachgedacht, haben gesungen vom Land über dem Regenbogen und vom Mut, haben Friedens-
wünsche zu Papier gebracht, Licht und Segen weitergegeben. Die vielen lieben Rückmeldungen, die uns im Vorbereitungsteam erreichten, bestärken uns: Die Wohnzimmerkirche geht in die nächste Runde!

Startkurs der Konfiteamerinnen

(Cle) Good News! Seit ein paar Monaten unterstützen Amelie, Jasmin, Lara,Romy, Pia, Vera und Sophia als Konfiteamerinnen den Konfirmandenunterricht.
Ich freue mich sehr über das Engagement unserer Jugendlichen! Nach und nach wachsen sie in ihre neuen Aufgaben hinein, übernehmen Verantwortung, organisieren Spiele und begleiten unsere Konfis auf Lerngänge und unsere Konfifreizeit auf dem Hubertushof.
Jede Menge Anregungen, Tipps und Ideen dafür bekommen sie im Startkurs der Evangelischen Bezirksjugend Ortenau unter der Leitung von Bezirksjugendreferent Jörg Lange. Dabei haben sie auch die Gelegenheit, sich zu vernetzen mit Jugendlichen anderer Gemeinden (u. a. aus Appenweier, Achern und Kehl), die sich ebenfalls in der Konfirmandenarbeit engagieren.
Beim ersten Kursabend im Gemeindehaus in Oberkirch war die Stimmung richtig gut, es wurde gemeinsam gesungen, gespielt und Pizza gegessen!

Die ehemalige Gemeindejugend

1952 hat Günter Ruder die Evang. Gemeindejugend Oberkirch ins Leben gerufen. Das Interesse an dem Mädchen- und Jungenkreis war groß. Mit gemischten Gefühlen hat der ehemalige Pfarrer Höger diese Entwicklung betrachtet. Als Günter Ruder eine Busfahrt zum Feldberg organisierte, wollte Pfr. Höger, dass eine Begleitperson mitfährt. Güter Ruder lehnte mit den Worten „Wir brauchen keinen Anstands-WauWau!“ ab.
1964 löste Günter Ruder die Gemeindejugend auf.
2005 machte Friedbert Dietsche Pfr. Sutter den Vorschlag, die Gemeindejugend wieder aufleben zu lassen. Diese Idee begeisterte Pfr. Sutter sofort. Seine Konfirmanden staunten, als Pfr. Sutter vor dem Gemeindehaus erzählte, dass jetzt noch die Gemeindejugend kommt.
Die enttäuschten Konfirmanden wurde schnell aufgeklärt, dass die Gemeindejugend aus den 50-er Jahren gemeint war.
Am 13. April 2026 trifft sich die ehemalige Gemeindejugend zum 20. Jahrestreffen im Gasthaus Pfauen.
Hier ein Auszug aus den vielfältigen Themen der Jahrestreffen:
2007: Stadtführung durch Oberkirch
2009: Gartenbahn bei Roland Seiler
2010: Führung durch die Mediathek Oberkirch
2011: Führung durch die Wallfahrtskirche Lautenbach
2012: Spaziergang zur Umgehungsstraße Oberkirch
2013: Spaziergang zur Umgehungsstraße Oberkirch
2014: Führung durch die St. Georgskapelle in Gaisbach
2015: Führung im Kloster Allerheiligen
2016: Führung im Schloss Ortenberg
2017: Führung durch das Museum der Illenau-Arkaden
2018: Führung im Stadtmuseum Oberkirch
2019: Vortrag zur Heilbad-Geschichte in Bad Peterstal
Ansprechpartner: Friedbert Dietsche, Appenweierer Str. 1, 77704 Oberkirch, Tel. 07802-4609 (AB)