Gemeindebrief 4_2025

- 28.09.2025 - 

  • Vorwort
  • Nachruf auf Pfr. Edgar Weihe
  • Kirchenwahlen
  • Vorstellung der Kandidaten
  • Herzensort
  • Termine, Termine
  • Fundsachen, Austrägersuche
  • Aus dem Gemeindeleben
  • Freiwilliger Gemeindebeitrag
 

Vorwort

„Manchmal ähneln die Engel Alltagsmenschen. Sie gehen einfach vorbei. Ein kleines Wort aber lässt dich stutzen, ein Aufblitzen – und du hältst inne. Winziger Augenblick, doch in den Tag fällt ein Glanz.“ (Tina Willms)
Dieser Tage sehe ich viele Menschen, die auf ihrem Weg innehalten, sich Zeit nehmen, sich freuen: An den vielen liebevoll gestalteten „Alltagsmenschen“ der Künstlerinnen Laura und Christel Lechner, die in unserer Stadt an vielen Ecken zu entdecken sind. Geht man an ihnen vorbei, so vermitteln sie das Gefühl echter Präsenz und man bleibt unwillkürlich stehen, stutzt und wendet sich um – eine wahre Begegnung mit der Kunst. Dem „Sylter Paar“ mit Hund neben unserer Kirche möchte ich oft ein fröhliches „Moin!“ entgegenrufen. Besonders gut aber gefällt mir eine Installation: Die große, schön gedeckte Tafel mitten in der Fußgängerzone. Da sitzen die „Alltagsmenschen“ gemeinsam um den Tisch, vor ihnen stehen Teller mit Brötchen, eine Schale mit Äpfeln, Blumen und Sektflaschen. Die freien Stühle laden ein, sich dazuzusetzen. Viele Passanten nehmen das stumme Angebot gern in Anspruch und hocken sich fröhlich dazu. Mich erinnert die Szenerie an vergangene Sommertage im Garten, gemeinsam mit Familie und Freunden – mit meinen Alltagsmenschen. An spontane Besuche, schöne, tiefe Tischgespräche, an Genuss und Leichtigkeit. Wunderbar ist das, wenn man das Leben in seiner Fülle gastfreundlich teilen kann. „Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.“ (Hebr. 13,2) – das sagt die Bibel dazu. 
 

Wenn sich in der Stadt jedoch gerade niemand zu den „Alltagsmenschen“ gesetzt hat,
fällt mir auf: Manch ein Platz am Tisch bleibt frei. So, wie im echten Leben, wenn wir von unseren Alltagsmenschen, Lieblingsmenschen, Abschied nehmen müssen. Ungewohnt fühlt sich das an am Frühstückstisch, an dem man doch immer zu zweit saß. Ungewohnt, wenn wir Familienfeiern planen und an Opas Stammplatz nun niemand mehr sitzt. Ich wünsche mir, dass sich nicht nur an der Tafel in der Fußgängerzone, sondern auch an unseren Tischen daheim Menschen – Alltagsengel - dazusetzen und mit uns das Leben, das Schöne und Schwere, gemeinsam bedenken. Das setzt ein Zeichen gegen die Einsamkeit und gibt Halt in Zeiten der Trauer. 
Auch in der Martin-Luther-Kirche wird der Tisch gedeckt: Mit vielen Gaben an Erntedank, wenn wir für die „Tafel Oberkirch“ sammeln – Ihre Lebensmittelspende schenkt Freude. Am 19. Oktober laden wir Sie herzlich in einen etwas anders gestalteten Kirchraum ein und feiern mit Ihnen am Wohnzimmertisch – lassen Sie sich überraschen. Zum Ewigkeitssonntag sind Sie ganz herzlich willkommen zu einem Trauercafé. Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir an einer festlichen Tafel gemeinsam an die Menschen denken, deren Platz daheim frei bleibt, wollen ihren Lieblingskuchen essen und uns an gemeinsam Erlebtes zurückerinnern. 
Und immer wieder am ersten Sonntag im Monat feiern wir gemeinsam Abendmahl. Jesus Christus will mit uns Gemeinschaft haben, er lädt uns alle an seinen Tisch ein, damit wir uns von ihm stärken lassen. Sehet und schmecket, wie freundlich der HERR ist!
Herzlichst, Ihre Pfarrerin Franziska Clemen

Nachruf auf Pfr. Edgar Weihe

„Satis est“ – es ist genug, sagte Edgar Weihe bei meinem letzten Besuch zu mir. Er starb, wie es schon von Abraham heißt, alt und „lebenssatt“. Von den fast 90 Jahren hat er einen guten Teil in Oberkirch verbracht; von 1965-1980 als Pfarrer der Gemeinde, von 1998 bis zu seinem Tod als Ruheständler, der bis vor wenigen Jahren in Gottesdiensten, bei Beerdigungen, Taufen und zu vielen anderen Gelegenheiten aktiv war. Mit seiner hohen theologischen Kompetenz, seiner seelsorglichen Begabung, seiner freundlichen Zuwendung und nicht zuletzt seinem Humor ist er vielen in Erinnerung. 
In der Zeit seines Wirkens in Oberkirch wurden wichtige Entscheidungen getroffen, die die Gemeinde bis heute prägen.
Edgar Weihe erlebte die Fertigstellung des neuen Käthe-Luther-Kindergartens und konnte ihn feierlich ein weihen. Eine große Innenrenovierung der Martin-Luther-Kirche stand an. Man entschied sich für Johannes Schreiter, als es um die Kirchenfenster ging. Der war damals ein junger Künstler. Die Fenster waren erst sein fünftes Werk, trugen aber bereits seine unverwechselbare Formensprache. Die Martin-Luther-Kirche ist tagsüber geöffnet – schauen Sie gerne einmal rein, wenn Sie die Fenster noch nicht kennen oder etwas intensiver betrachten möchten.
Im katholischen Renchtal gab es erste Anfänge der Ökumene. Seit dieser Zeit wird z. B. die katholische Pfarrkirche St. Cyriak für die Konfirmationen zur Verfügung gestellt. Die Partnerschaft mit der evangelischen Kirchengemeinde Straßburg-Meinau begann ebenfalls in seiner Zeit. 
Auch seine Ehefrau Ulla war in der Gemeinde aktiv. Sie gründete den Ökumenischen Frauenkreis. Der Weihnachtsbasar, der zwischenzeitlich eingeschlafen war, wurde wieder aufgenommen, u.v.m. 
Wir haben Abschied genommen mit den Worten seines Konfirmandenspruchs: Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt die, die auf ihn trauen. Wir denken an seine Frau Ulla und die Familie und trösten uns mit dem Glauben, dass Gottes Liebe stärker ist als der Tod und wir in ihm geborgen bleiben.
Reinhard Sutter

Kirchenwahlen – Ein Zeichen der Solidarität

Die Kirchenwahlen am 1. Advent (30.11.2025) ermöglichen allen Kirchenmitgliedern ab 14 Jahren, Gemeinde mitzubestimmen und mitzugestalten. Wählen gehen lohnt sich!
Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie mit, welche Menschen die Gemeinde in den kommenden sechs Jahren leiten werden. Kirchenälteste arbeiten eng mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer sowie gegebenenfalls mit Diakoninnen und Diakonen zusammen. Ihre Aufgaben umfassen eine Vielzahl von Themen wie Gemeindeleben, Kinder- und Jugendarbeit, Diakonie und Seelsorge sowie kulturelle Angebote. Auch um Kooperationen, Finanzen und Gebäude kümmert sich der Ältestenkreis. 
Kirchenälteste spielen somit eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Gemeindelebens. Sie organisieren Aktivitäten, schaffen Begegnungsräume und sorgen dafür, dass sich Gemeindemitglieder willkommen und einbezogen fühlen. 
Wenn Sie am 1. Advent wählen gehen, übernehmen Sie Verantwortung für die Ausrichtung und Gestaltung dieser wichtigen Bereiche, denn jede Kandidatin und jeder Kandidat setzt Schwerpunkte bei ihrer bzw. seiner Kandidatur. Ihre Wahlentscheidung beeinflusst daher auch, welche Schwerpunkte es im Gemeindeleben in den nächsten Jahren geben soll.
Vor allem aber zeigen Sie durch Ihre Teilnahme an den Wahlen, dass Ihnen die Zukunft Ihrer Gemeinde am Herzen liegt und dass Sie den Kirchenältesten ihre wichtige Aufgabe zutrauen. Sie stärken ihnen den Rücken und ermutigen sie für ihr kommendes Amt. Jeder abgegebene Wahlzettel trägt dazu bei, das Gemeinschaftsgefühl und das Engagement innerhalb der Gemeinde zu stärken. Setzen auch Sie mit Ihrer Stimme ein starkes Zeichen der Solidarität. Mehr zum Thema Kirchenwahl finden Sie außerdem unter www.kirchenwahlen.de.
Die Wahlvorschlagsliste für die Wahl in Oberkirch wird am Sonntag, den 5. Oktober 2025 im Gottesdienst verlesen. Der Wahltag am 1. Advent (30.11.2025) beginnt mit einem Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, gefolgt von der Wahlversammlung, die bis 12:30 Uhr geht.
Die Wahl wird nur während dieser Wahlversammlung durchgeführt. Falls Sie an diesem Tag verhindert sind, können Sie gern auch ab dem 1. November 2025 per Briefwahl teilnehmen. Bitte beantragen Sie die Unterlagen bis zum 27. November 2025 im Pfarramt. Die Auszählung der Stimmen erfolgt im Anschluss an die Wahlversammlung. Die Wahlergebnisse werden im Gottesdienst am 2. Advent (7.12.2025) bekanntgegeben.

Vorstellung der Kandidaten

Name: Gisela Benekaa
Alter: 65 Jahre
Wohnort: Oberkirch-Zusenhofen
Familienstand: verheiratet, 1 Kind
Beruf: Realschullehrerin im Ruhestand
Hobbies: Reisen, Lesen, Kochen, Singen
 
Liebe Gemeindemitglieder, ich bin im November 2023 als Nachrückerin in den Kirchengemeinderat eingetreten und möchte mich sehr gerne auch für die kommende Wahl zum Kirchengemeinderat bewerben. Die verschiedenen Aufgaben und Anforderungen machen mir große Freude und die Zusammenarbeit mit Pfarrerin und Team erfüllen mich. Ich möchte mich, wie bisher auch, im Seniorenbereich, im Chor SURPRISIUM und im Team für neue Gottesdienstformen engagieren und immer ein Ohr für Ihre Anliegen haben. Für mich ist es wichtig, dass Kirche und Gemeindeleben als ein Ort lebendiger, christlicher Gemeinschaft zwischen den Generationen empfunden werden kann. Dafür möchte ich mich auch in den nächsten Jahren engagieren. Im Falle, dass Sie es mir ermöglichen, danke ich Ihnen bereits jetzt für Ihr Vertrauen.
Herzliche Grüße Gisela Benekaa
 
Name: Marcus Gampper
Alter: 59 Jahre
Wohnort: Oberkirch
Familienstand: verheiratet, 1 Kind
Ausbildung: Dipl. Ing. (FH) Chemie
Hobbies: Computerprogrammierung, unser Hund Toni
 
Liebe Gemeindemitglieder, mein Name ist Marcus Gampper und ich möchte mich auch für die nächsten 6 Jahre ehrenamtlich für unsere Kirchengemeinde engagieren. Mit meinem Knowhow über die Programmierung u.a. im Bereich Internet, betreue ich unsere Internetseite der Kirchengemeinde. Ich möchte damit für eine bessere Präsenz unserer Kirchengemeinde in den neuen Medien sorgen. Ich bringe mich über die Ortenau-Synode auch ortsübergreifend in die Entwicklung der evangelischen Kirchengemeinde in unserer Region ein. Ich bin seit 2008 im Kirchengemeinderat aktiv und ich freue mich auf die Chance, mich mit meinen Fähigkeiten für unsere Gemeinschaft einzusetzen und gemeinsam mit Ihnen unsere Kirche für die kommenden Generationen weiter zu entwickeln.
Herzliche Grüße Marcus Gampper
 
Name: Agnes Müller
Alter: 61 Jahre
Wohnort: Oberkirch-Tiergarten
Familienstand: verheiratet, 4 Kinder, 2 Enkel
Beruf: Bilanzbuchhalterin
Hobbies: Fahrradfahren, Lesen, Zumba
 
Liebe Gemeinde, nach meiner Wahl in den Kirchgemeinderat vor 6 Jahren möchte ich für eine weitere Wahlperiode kandidieren. Mithelfen würde ich gerne wieder im Team des Festausschusses und im Kindergarten-Ausschuss. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich aber auch offen für andere Gremien. Ich wünsche mir für unsere Kirchengemeinde ein gutes Miteinander, in der sich jede Altersgruppe herzlich willkommen fühlt und das Gemeindeleben lebendig gestaltet wird und offen für Neues ist.
Herzliche Grüße Agnes Müller
 
Name: Erich Rausch
Alter: 71 Jahre
Wohnort: Oberkirch-Hesselbach
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder, 6 Enkel
Beruf: techn. Fernmeldeamtsrat im Ruhestand
Hobbies: unser Hund Theo, Campen mit dem Wohnmobil
 
Liebe Gemeindemitglieder, mein Name ist Erich Rausch, und ich möchte sehr gerne für den Kirchengemeinderat kandidieren. Mit meinem technischen Verständnis und meiner handwerklichen Begabung betreue ich Heizung, Elektrik und Lautsprecher-Anlage in der Kirche und im Gemeindehaus. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unsere Kirche ein Ort des Zusammenhalts, der Unterstützung und des Glaubens bleibt. Ich bin seit 2009 im Kirchengemeinderat aktiv und ich freue mich auf die Chance, mich weiterhin für unsere Gemeinschaft einzusetzen und gemeinsam mit Ihnen die Zukunft unserer Kirche positiv zu gestalten. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!
Herzliche Grüße Erich Rausch
 
Name: Sarah Scheibel
Alter: 40 Jahre
Wohnort: Zusenhofen
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
Beruf: Gymnasiallehrerin
Hobbies: Saxophon spielen in der Musikkapelle Zusenhofen
 
Ich kandidiere mit Freude wieder für den Kirchengemeinderat, da das Amt eine Möglichkeit bietet sich in der Kirchengemeinde tatkräftig einzubringen und die Entwicklung der Gemeinde als Ehrenamtliche mitzubestimmen. Wie in den vergangenen Jahren möchte ich mich im Bereich der Ökumene einbringen und bei der Weiterentwicklung und Erprobung neuer Gottesdienstkonzepte mitarbeiten. In meinem Amt als Kirchengemeinderatsvorsitzende habe ich die Entstehung des Kooperationsraums Acher-Renchtal von Anfang an mitbegleitet und möchte das Zusammenwachsen der Gemeinden auch weiterhin für unsere Gemeinde positiv mitgestalten. Ich wünsche mir für unsere Kirchengemeinde, dass jeder, der Antworten sucht, auf ein offenes Ohr trifft. Dass wir offen sind für die unterschiedlichen Gemeindemitglieder. Denn erst durch die Vielfalt an Meinungen, Menschen, Altersgruppen, Talenten entsteht eine lebendige Gemeinde und Kirche.
Herzliche Grüße Sarah Scheibel
 
Name: Anja Töpper
Alter: 44 Jahre
Wohnort: Oberkirch
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
Beruf: Dipl. Sozialpädagogin, systemische Supervisorin
Hobbies: mit meiner Familie wandern und campen, lesen
 
Liebe Gemeinde, in meiner ersten Wahlperiode als Kirchengemeinderätin durfte ich in vielen Begegnungen erleben, wie bunt und vielfältig unser Gemeindeleben ist. Es ist faszinierend, wie viele Menschen gemeinsam das schaffen, was unsere Gemeinde ausmacht! Ich arbeite gerne in Gremien mit und helfe dabei, gemeinsam mit Anderen unsere Kirche der Zukunft zu gestalten. Dabei finde ich es wichtig, Liebgewonnenes zu bewahren, und gleichzeitig offen zu sein für neue Formate und frische Ideen. Ich freue mich darauf, auch weiterhin in der Gemeinde aktiv zu sein. 
Herzliche Grüße Anja Töpper
 
Name: Claire Vogt
Alter: 44 Jahre
Wohnort: Oberkirch
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
Beruf: Referatsleitung Klimasozialpolitik beim Deutschen Caritasverband e.V.
Hobbies: Singen im Chor, im Garten werkeln, nähen

Liebe Gemeindemitglieder, ich kandidiere für den Kirchengemeinderat, weil ich das Gemeindeleben aktiv mitgestalten möchte. Die anstehende Strukturreform bringt Herausforderungen, für die wir tragfähige und zukunftsweisende Lösungen entwickeln müssen. Auch die Ökumene ist mir wichtig: Mein Mann ist katholisch, seit vielen Jahren singe ich im kath. Kirchenchor in Oppenau. Es gibt mehr Verbindendes als Trennendes, und ein offenes Miteinander liegt mir am Herzen. Im Deutschen Caritasverband arbeite ich zu den Themen Armut und Ausgrenzung und setze mich dafür ein, dass Menschen am Rande Gehör finden. Diese Erfahrung möchte ich in die Arbeit des Kirchengemeinderats einbringen, damit unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem Glauben, Gemeinschaft und Unterstützung erfahrbar sind. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Stimme geben!
Herzliche Grüße Claire Vogt
 
Name: Anna Zäh
Alter: 34 Jahre
Wohnort: Oberkirch
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
Beruf: selbstständige KI-Beraterin
Hobbies: Zeit mit meiner Familie, Fitness & Yoga, Straßburg
 
Liebe Kirchengemeinde, ich freue mich, erstmals für den Kirchengemeinderat zu kandidieren. Der Kontakt zur Gemeinde hat sich für uns besonders wieder mit unseren Kindern vertieft: Wir nehmen regelmäßig am Kindergottesdienst teil. Dort erleben wir Kirche und Gemeinde als fröhlichen, offenen und zugänglichen Ort für Kinder und Familien – und, was uns als Eltern überrascht hat, auch als einen Ort, der uns persönlich im Spagat zwischen Familie, Beruf und Alltag einfach gut tut. Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus würde ich gerne dazu beitragen, die Angebote für meine Generation zu stärken und weiterzuentwickeln. Ich würde mich freuen, wenn auch andere in dieser vollen Lebensphase für sich diese positive Erfahrung machen können, damit unsere Kirchengemeinde auch in den kommenden Jahren ein lebendiger Ort der Begegnung aller Generationen bleibt.
Herzliche Grüße Anna Zäh

Herzensort

Liebe Gemeinde, seit kurzem gibt es in unserem Gemeindehaus einen "Herzensort". Die Gestaltung eines Herzensortes möchte helfen, Gott und Glaube auf einfache und wirksame Weise im Alltag zu erfahren. Angelehnt an die Tradition des Hausaltars, ist er der Ort der individuellen und gemeinschaftlichen Andacht, des Gebets oder der Fürbitte bei alltäglichen Ereignissen. Mit der Gestaltung eines solchen Herzensortes zuhause, wird Familien die Möglichkeit eröffnet, Alltagserfahrungen ihrer Kinder/Enkel und Erfahrungen als Familie zu Hause zu begleiten und mit Gott in Verbindung zu bringen. Am Herzensort der Krabbelgruppe „Glühwürmchen“ gibt es die Möglichkeit, sich einen ermutigenden Bibelvers mit nach Hause zu nehmen oder an jemanden weiterzuverschenken. Für die jüngeren Kinder gibt es ermutigende Worte, kindgerecht illustriert. Auch ein "Dankbarkeitsglas" steht bereit, mit der Möglichkeit, seinen Dank oder ein Gebet zu formulieren.
Salome Walter

Termine, Termine

Dosensonntag

Wir rufen am Erntedankfest alle Gottesdienstbesucher auf zum "Dosensonntag": Bringen Sie eine (oder mehrere) Konservendosen (oder andere haltbare Lebensmittel, z. B. Nudeln, Kaffee, Mehr) mit in die Kirche und spenden Sie diese der Oberkircher Tafel. Die Lebensmittel sollten natürlich nicht geöffnet und die Mindesthaltbarkeit noch nicht abgelaufen sein. In den Ladenräumen im Inselbadweg 4 (Rückseite Postgebäude) werden wöchentlich für insgesamt 100 einkaufsberechtigte Familien Lebensmittel ausgegeben. 
Wann: Sonntag, 5. Oktober 10:00 Uhr
Wo: Martin-Luther-Kirche

Wohnzimmerkirche

#FRIEDENstiften: Unter diesem Motto findet am 19. Oktober 2025 um 18 Uhr die erste „Wohnzimmerkirche Oberkirch – Mit Gott auf dem
Sofa“ statt. Unsere Martin-Luther-Kirche wird zum Wohnzimmer für alle – mit Sofa, Schaukelstuhl und Lichterkette. Wir geben Begegnung und Gesprächen einen Raum und du bist eingeladen! Zu einem Abend mit Livemusik und Popcorn und besonderer Atmosphäre. Mit Fragen, Liedern und Texten zum Nachdenken, Freuen und Träumen. Pfarrerin Franziska Clemen gestaltet diesen Abend mit einem engagierten Team Ehrenamtlicher aus Oberkirch, Appenweier und Renchen.
Wann: Sonntag, 19. Oktober 18:00 Uhr
Wo: Martin-Luther-Kirche

Ehemalige Gemeindejugend

Am Donnerstag, 16. Oktober um 17:00 Uhr treffen wir uns zu unserem 16. Jahrgangstreffen im Gasthaus Pfauen in Oberkirch. Anmeldung bitte bis 13.10. an Friedbert Dietsche, Telefon 07802-4609 (AB)

Fundsachen

(Rau) Im Gemeindehaus sind einige Sachen liegengeblieben. Darunter mehrere Stockschirme, zwei Knirpse, eine Brille und eine Pudelmütze. Melden Sie Sich bitte im Pfarramt (07802-2291)

Nur 4 x im Jahr

(Rau) Wir suchen einen Austräger für ca. 25 Gemeindebriefe in Oberkirch (Hauptstraße und Kirchplatz). Wer hat Lust und Zeit auf einen kleinen Spaziergang durch Oberkirch viermal im Jahr? Infos im Pfarramt (07802-2291)

Aus dem Gemeindeleben

Konfirmation

(Rau) Am 1. Juni wurden 17 Jungen und Mädchen in einem feierlichen Gottesdienst von Pfarrerin Franziska Clemen eingesegnet. Die katholische Kirchengemeinde stellte uns dazu wieder die Stadtkirche St. Cyriak zur Verfügung. Musikalisch gestaltet wurde der Konfirmationsgottesdienst vom Posaunenchor unter der Leitung von Michael Kretschmer, einem Elternchor und von Tobias Götz an der Orgel. Bereits am Vorabend hatten die Jugendlichen in Begleitung ihrer Angehörigen in der Martin-Luther-Kirche das Abendmahl gefeiert.

Tauffest

(Deu) „Unmögliches wagen“ – hieß es beim Tauffest und Gottesdienst im Grünen bei der evang. Kirchengemeinde Oberkirch am Sonntag den 29. Juni im Pfarrgarten hinter der Martin-Luther-Kirche. Drei Familien hatten ihre Kinder im Vorfeld zur Taufe angemeldet. In einem bunten Gottesdienst für Klein und Groß unter der Leitung von Franziska Clemen wurden die Kinder getauft. Grundlage für den Gottesdienst war der Bericht aus dem neuen Testament über den Fischzug des Petrus. Eine Erfahrung von Mühe und Erfolglosigkeit – so Clemen – die auch wir Menschen heute zur Genüge kennen. Hier gilt es manchmal das Unmögliche im Vertrauen zu wagen. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch den Kindergottesdienst der Kirchengemeinde, durch die kürzlich gegründete Familiengruppe „FamilyLight“ und Erzieherinnen des Käthe-Luther-Kindergartens. Musikalisch umrahmt wurde das Tauffest durch den Chor „Surprisium“ unter der Leitung von Dorothee Wiedmann. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es die Möglichkeit für ein gemeinsames Picknick, Gespräche, Begegnungen und verschiedene Spiel- und Bastelangebote für Kinder.

Inklusionsgottesdienst im Stadtgarten

(Cle) Ein buntes Puzzle entstand im ökumenischen Gottesdienst am 11. Mai unter der Leitung von Pfarrerin Clemen und Pfarrer Dickerhof zum Abschluss der Inklusionswoche: „Alle Menschen sind einzigartig“ – so lautete das Motto des Gottesdienstes, und alle haben etwas besonderes einzubringen. Auf bunten Puzzleteilen notierten die Gottesdienstbesucher, die sie im Gespräch gegenseitig aneinander entdeckten. Zum Abschluss gab es ein großes Buffet, ein „Brunch in bunt“, organisiert vom neu gegründeten Verein „INKLUSION Renchtal“ und musikalisch untermalt vom Musikverein Zusenhofen. Für alle Beteiligten und Besuchenden war klar: Das soll es wieder geben!

Ökumenischer Gottesdienst im Stadtgarten

(Cle) Auch am Pfingstmontag wurde ökumenisch im Stadtgarten Gottesdienst gefeiert: Prädikantin Bettina Käppeler, Pfarrerin Clemen und Pfarrer Dickerhof gestalteten ihn gemeinsam mit der Stadtkapelle Oberkirch. Anhand von Symbolen – einer offenen Tür, einer Taube und einer Pusteblume – wurde das Wirken des Heiligen Geistes - lebensspendende und friedensstiftende Kraft - für die Gottesdienstbesuchenden lebendig und anschaulich entfaltet.

Ökumenischer Gottesdienst in Zusenhofen 

(Deu) Am Samstag, den 26.Juli, fand in St. Josef in Oberkirch-Zusenhofen ein ökumenischer Gottesdienst statt, an dem auch der Bundestagsabgeordnete Johannes Rothenberger mit Familie teilgenommen hat. Diakon Roland Deusch hat gemeinsam mit einem Vorbereitungsteam aus evangelischen und katholischen Gemeindemitgliedern den Gottesdienst vorbereitet. 
Der Wortgottesdienst wurde von Pfarrer Ralf Dickerhof, von Roland Deusch und Mitgliedern des Gemeindeteams geleitet. Musikalisch wurde er umrahmt von Tobias Götz an der Orgel und mit neuzeitlichen christlichen Liedern, die zum Thema der Feier passten. Der Gottesdienst stand unter dem Motto “Unsere Wege - Gottes Wege !(?)” - am Beispiel eines Bildes des Labyrinths von Chartres hatt  jeder Gottesdienstbesucher Gelegenheit, über seinen Lebensweg, die Irrwege und die erreichten Ziele nachzudenken.

Konfirmanden-Vorstellung und Gospelchor (13.07.)

(Cle) Am 13. Juli stellten sich unsere 26 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden im Gottesdienst der Gemeinde vor. Schwungvoll wurde dieser musikalisch gestaltet durch den Gospelchor unter der Leitung von Daniela Simoneit (i.V. von Klaus Apelt). Alle neuen Konfirmanden brachten einen Gegenstand mit, der etwas über sie erzählt – unter anderem ein Legohaus, eine Bienenwabe, eine Angel und ein Kaktus fanden den Weg in die Kirche. Gemeinsam machen sich Pfarrerin Clemen, Diakon Deusch und das Konfiteam nun mit den Jugendlichen auf den Weg. Gestartet ist die neue Konfirmandengruppe bereits vor den Sommerferien mit Kennenlernspielen und einem Minigolfturnier. In ihrem Konfirmandenjahr erwartet die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm, das die Kernthemen des Glaubens und das Gemeindeleben genauer unter die Lupe nimmt. Besonders freuen wir uns auf die Konfirmandenfreizeit im November auf dem Hubertushof.

Der Posaunenchor zu Besuch bei Roland Kusterer

Einer besonderen Einladung folgte der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Oberkirch an Christi Himmelfahrt: Auf Einladung des Posaunenchors Radolfzell reisten die Musikerinnen und Musiker an den Bodensee, um den dortigen Freiluft-Gottesdienst
musikalisch mitzugestalten. Die beiden Chöre verbindet der ehemalige Oberkircher Pfarrer Roland Kusterer. Er lebt inzwischen in Radolfzell und ist im dortigen Posaunenchor aktiv. Die Freude über das Wiedersehen mit Roland Kusterer war groß - ebenso wie die musikalische Harmonie der beiden Chöre.

Der Posaunenchor beim 50. Landesposaunentag in Ulm

Mit großer Freude hat der Posaunenchor Oberkirch vom 28. bis 29. Juni 2025 am 50. Landesposaunentag in Ulm teilgenommen. Unter dem Motto „Alles Gute" wurde rund 7.000 Bläserinnen und Bläsern an zwei Tagen ein vielfältiges Programm geboten: Gottesdienste, Konzerte, Workshops, Stadtführungen, ein Jugendbläserfestival und vieles mehr. Schon der Brass-Mob am Samstagnachmittag rund um das Ulmer Münster bot den Posaunenchören die Gelegenheit bekannte Chöre zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam die Freude an der Musik zu feiern. 

Der Posaunenchor zu Besuch bei Werner Müller

Der Posaunenchor Oberkirch, unter der Leitung von Michael Kretschmer, spielte seinem ältesten Mitglied zu Ehren ein Geburtstagsständchen. Werner Müller wurde 90 Jahre alt. Inzwischen wohnt er mit seiner Frau Gretel im Seniorenwohnheim in Ihringen, ganz in der Nähe seiner Tochter. Werner kam 1966 in unseren Posaunenchor und spielte bis Ende 2024 aktiv im Posaunenchor. Auch an seinem Festtag griff er zur Tuba und ließ tiefe Basstöne erklingen. Eine gelungene Überraschung.

Freiwilliger Gemeindebeitrag

(deu) Sie kommt in die Jahre – unsere Gemeindehausküche! Vor etwa 20 Jahren wurde sie aufwendig renoviert und hat uns bei unzähligen Veranstaltungen gute Dienste geleistet. Das eine oder andere Gerät musste in der Zwischenzeit nun aber auch schon ersetzt werden. Der Zahn der Zeit nagt kräftig an unserer Küche. In diesem Jahr kam auch noch ein Schimmelbefall hinzu, der bekämpft werden musste. Hier sind noch Restarbeiten zu erledigen. Der Kauf einer neuen Kaffeemaschine mit „Pumpkannen“ steht noch aus. So soll der diesjährige freiwillige Gemeindebeitrag für unsere Küche im Gemeindehaus verwendet werden. Dem Kirchengemeinderat ist bei der Ver-
wendung der Gelder immer wichtig, dass sie für konkrete Projekte verwendet werden, die im täglichen Gemeindeleben sicht- und greifbar sind. Wir bitten um kräftige Unterstützung.
Nutzen Sie für Ihre Spende den beigefügten Überweisungsträger oder überweisen Sie direkt auf unser Konto Nr. DE35 6645 0050 0006 0296 32 bei de Sparkasse Offenburg/Ortenau. Auf Wunsch kann Ihnen selbstverständlich eine Spendenquittung ausgestellt werden.